Emanuel Wöhrl Stiftung

Hikkaduwa / Sri Lanka

Die Welt stand still am 26. Dezember 2004. Der Tsunami hat allein auf Sri Lanka 30.000 Menschen das Leben gekostet. Bis zu einer halben Million Menschen wurden obdachlos, sie verloren ihre Arbeit, ihre Existenz.

Zwei Wochen nach der Katastrophe konnte dank zahlreicher Spenden Soforthilfe geleistet werden. Zusammen mit dem Rotary Club sammelten wir 100.000 Euro Geld- und 100.000 Euro Sachspenden. Auch viele Privatpersonen spendeten, denn das Vertrauen war groß, dass das Geld aufgrund unserer persönlichen Kontakte die Betroffenen auch wirklich erreichen würde.

Wir fuhren schon zwei Wochen nach der Katastrophe von Ort zu Ort, um die wichtigsten Hilfsmittel zu liefern und sammelten parallel dazu Spenden in Deutschland.
Die Zuwendungen verwendeten wir für hunderte Erste-Hilfe-Pakete, die beispielsweise Reis, Trockenfisch und Milchpulver enthielten, und von denen sich eine vierköpfige Familie eine Woche lang ernähren konnte. Aber auch rund Kinderspielzeug, Kuscheltiere und Bonbons trösteten gerade die Kinder zumindest einige Augenblicke.

Neben der Verpflegung der Betroffenen organisierten wir zusammen mit der Katastrophenhilfe ADRA Zelte, Kerosinkocher, Schlafmatten und Öllampen für die Obdachlosen. Im Mittelpunkt stand auch die Wasseraufbereitung, denn viele Brunnen waren durch das Salzwasser unbrauchbar geworden. Die Hilfslieferungen erreichten vor allem kleine Dürfer, in denen bisher keine Zuwendungen angekommen waren.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Spendern bedanken. Mit Hilfe Ihrer Zuwendungen überlebten die Menschen von Hikkaduwa.