Emanuel Wöhrl Stiftung

Theater Pfütze

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„Das Theater Pfütze steht seit 25 Jahren für ausgezeichnete Inszenierungen, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistern. Neben diesem generationenübergreifenden Anspruch gilt unser künstlerisches Schaffen Theaterformen, die berühren, inspirieren und Lust machen, sich dem Leben aktiv zu stellen. Von Anfang an spielte dabei Musik eine große, eigenständige Rolle. Nahezu für jede Produktion wurden eigene Lieder und Musik komponiert.

Als Martin Zels und ich vor knapp zwei Jahren die Künstlerische Leitung des Hauses übernahmen, war es unser Ziel, das künstlerische Profil des Theater Pfütze konsequent in Richtung Musiktheater zu erweitern. Dazu motivierte uns neben der musikalischen Kompetenz und Lust des Ensembles natürlich die emotionale Kraft der Musik, die als universelle Sprache auch von einem zunehmend multinationalen Publikum verstanden und genossen wird.

Bei Durchsicht der vorhandenen Musiktheaterliteratur für Kinder ergab sich ein hoher Bedarf, die bisherigen gekürzten Fassungen von tradierten Werken um die Entwicklung von heutigem Musiktheater für Kinder zu erweitern. Daraus hat sich nun die Idee für „Die jungeMET“ entwickelt mit dem Ziel, im jungen Musiktheater genau die Ernsthaftigkeit und Qualität zu erreichen, mit der sich hervorragendes Sprechtheater für Kinder bereits den heutigen Themen stellt.

Solch ein Vorhaben übersteigt allerdings die Kapazitäten des Theaters Pfütze an Personal und Ausstattung. Deshalb freuen wir uns, im Stadttheater Fürth einen starken Kooperationspartner für unsere Idee gefunden zu haben, mit dem uns bereits eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit bei zahlreichen gemeinsamen Projekten verbindet. Ermutigt vom Interesse der bundesweiten Fachwelt an unseren Plänen wollen wir nun gemeinsam „Die jungeMET“ auf den Weg bringen.

Einen fundamentalen Beitrag zur Entstehung der jungenMET leistet dabei die Emanuel Wöhrl Stiftung, die durch ihr Engagement die Arbeit während der Gründungsjahre maßgeblich unterstützt. Dafür sagen wir auch im Namen unseres Publikums herzlichen Dank! Wir gehen sehr davon aus, dass sich viele weitere Förderer dem Vorbild der Emanuel Wöhrl Stiftung anschließen und sich an dieser Pionierarbeit tatkräftig beteiligen.“

Jürgen Decke, Künstlerische Leitung Theater Pfütze

 


www.theater-pfuetze.de

 

 

Geschichte Theater Pfütze

Alles begann 1986
Vier Studenten gründeten ein hochmotiviertes Ensemble mit dem erklärten Ziel, überraschendes Theater für Kinder und Erwachsene zu machen. Sie nannten es Theater Pfütze, weil Kinder Pfützen lieben. Und weil sich in einer Pfütze die ganze Welt spiegelt.

Wanderjahre bis 1997
Der künstlerische Durchbruch gelang dem mobilen Theater 1992 mit „Flammenpflücker“ und der Einladung zum Berliner Kinder- und Jugendtheatertreffen. Das Team spezialisierte sich auf die Dramatisierung bekannter Kinderromane: „Der kleine Prinz“, „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ und „Lippels Traum“ wurden wahre Publikumsmagneten. Die erste eigene Spielstätte wurde 1997 in Nürnberg – Gostenhof eröffnet.

Heute im Zentrum
Im November 2007 konnte das Theater Pfütze dank der Initiative von Unternehmer Gerd Schmelzer und der Unterstützung von Stiftungen, Sponsoren und privaten SpenderInnen einen Neubau in den Sebalder Höfen beziehen. Aktuell besteht das Ensemble aus einem vierköpfigen künstlerischen Leitungsteam, einem geschäftsführenden Vorstand sowie sechs festen MitarbeiterInnen und vielen Gästen.

Starke Partner
Regelmäßige Koproduktionen mit dem Stadttheater Fürth und ein Kooperationsvertrag mit dem Staatstheater Nürnberg bringen Pfütze-Stücke immer wieder auch auf die Bühnen der großen Theaterhäuser der Metropolregion.

Ausgezeichnet
Jugendtheaterpreis der Bayerischen Theatertage 2008; Friedrich-Baur-Preis für Darstellende Kunst 2007; Kindertheaterpreis der Bayerischen Theatertage 2006 & 2000; Bayerischer Kinder- und Jugendtheaterpreis 2002 & 2000; Bayerischer Theaterpreis 2001 (Auswahl)

 

Philosophie von Theater Pfütze

Theater Pfütze – darin spiegelt sich die Welt
Unsere Stücke sind Geschichten, die vom Leben erzählen. Von den Herausforderungen und Chancen, von der Schönheit und der Lust des Lebens. Geschichten von Helden, die den Mut haben, auch mal Angst zu haben. Unsere Inszenierungen öffnen die Tür zur Phantasie, lassen Raum für eigene Gedanken, Bilder und Gefühle und ermutigen große und kleine Zuschauer das Leben in die eigene Hand zu nehmen.
Theater für Kinder und Erwachsene

Mit unseren Theaterstücken schlagen wir eine Brücke zwischen den Generationen. Weil sich die großen und kleinen Themen des Menschseins darin spiegeln, finden sich auch die Zuschauer aller Altersgruppen darin wieder. Der Schwerpunkt unserer künstlerisch anspruchsvollen Inszenierungen liegt in der Dramatisierung bedeutender Kinderromane, oft in Zusammenarbeit mit den Autoren. Doch auch Eigenproduktionen finden Eingang ins Repertoire. Die eigens für jedes Stück komponierte Musik sowie die individuell entwickelte Ausstattung sind ein typisches Merkmal aller Pfütze-Produktionen.
Für jedes Stück legen wir ein Mindestalter fest und gewährleisten damit, dass das, was auf der Bühne geschieht, für alle anwesenden Zuschauer geeignet ist.

Der Besuch einer Vorstellung wird oft von Theatergesprächen, theaterpädagogischen Einführungen und Spielaktionen begleitet.
Eine intensive Zusammenarbeit mit Schulen der Metropolregion ermöglicht es zunehmend, der Theaterpädagogik und dem Schauspiel einen festen Platz in den Bildungseinrichtungen einzuräumen.
Familienfreundliche Eintrittspreise und der 
Theater Pfütze Taler, ein Hilfsfonds für bedürftige Familien, machen den Theaterbesuch für Bürger aus allen Einkommensschichten möglich.