Emanuel Wöhrl Stiftung

Der Emanuel-Taler

Logo Emanuel Taler, ein Projekt der "Die junge MET" Stadttheater Fürth und Emanuel Wöhrl StiftungGemeinsames Theatererlebnis für sozial schwache Familien
 – Der Emanuel-Taler

Die Teilhabe am kulturellen Erleben für Kinder aus allen sozialen Schichten möglich zu machen ist ein großes Ziel vieler Kulturschaffender. Der Freundeskreis des Theater Pfütze hat dafür einen Hilfsfonds geschaffen – den „Theater Pfütze Taler“.

Kinder, deren Eltern den Eintrittspreis für die Vorstellung nicht bezahlen können, bekommen ihre Karte aus dem Fonds bezahlt. Das gilt bisher nur für Kinder und im Rahmen von Schulvorstellungen.

Mit Mitteln der Emanuel-Stiftung ist es möglich, einen weiteren Hilfsfonds einzurichten – der „Emanuel-Taler“ macht den kostenfreien Theaterbesuch für Kinder gemeinsam mit ihren Eltern möglich. Dies gilt für Inhaber des Nürnberg Passes bei allen Vorstellungen der jungenMet und des Theater Pfütze.

Hier gilt es nicht nur das Angebot bereitzustellen, sondern auch die betroffenen Familien zu einem gemeinsamen Theaterbesuch zu motivieren. Dafür werden bestehende Netzwerke zu sozialen Einrichtungen genutzt. Mit Hilfe der finanziellen Mittel der Emanuel-Stiftung sollen neue Strategien entwickelt werden, um die Eltern zu erreichen und bei ihrem, vielleicht ersten, Theaterbesuch zu unterstützen.

Sozialverträgliche Eintrittspreise
Das Musiktheater der jungen MET erfordert einen wesentlich höheren finanziellen Aufwand als Sprechtheater. Trotzdem sollen die Eintrittspreise familienfreundlich gestaltet werden. Ohne die maßgebliche Anschub-Unterstützung durch die Emanuel Wöhrl Stiftung wären die oben genannten Aktivitäten nicht möglich. Um daraus eine konstante Kraft zu machen, braucht es weitere Unterstützer. Die Emanuel Wöhrl Stiftung freut sich über tatkräftige Partner, um mit Ihnen gemeinsam die jungeMET zu einer führenden Kultureinrichtung der Metropolregion und darüber hinaus wachsen zu lassen.

Freier Eintritt mit dem Emanuel Taler
Mit dem Emanuel Taler können wir Familien, denen die Eintrittspreise den Weg ins Theater versperren, ein besonders schönes Angebot machen: freier Eintritt für Kinder und ihre Eltern bei allen Vorstellungen der jungenMET in Nürnberg und Fürth. Dies gilt für Inhaber des Nürnberg Passes und des Fürther Sozialpasses sowie anderer Pässe aus Städten der Metropolregion. Ermöglicht wird dies durch den Emanuel Taler, ein Hilfsfonds, der großzügig von der Emanuel  Wöhrl Stiftung gespendet wird.

Die interessierten Inhaber dieser Ausweise wenden sich bitte direkt an das Theater Pfütze oder das Stadttheater Fürth, um Eintrittskarten zu erhalten.
Theater Pfütze: 0911 – 28 99 09 oder hallo@theater-pfuetze.de
Stadttheater Fürth: 0911 – 9 74 24 00, johannes.beissel@fuerth.de

Theaterpädagogische Angebote für Schulklassen,
 vor und nach einer Vorstellung der jungenMet.

Ein Theaterbesuch ist mehr als Unterhaltung, er regt die Phantasie an, schafft den Blick über den Tellerrand und macht Mut, das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Dieser Prozess wird unterstützt von Musik- und Theaterpädagogen des Theater Pfütze. Hintergrundinformationen zur Stückentstehung, spielerisches und assoziatives Einstimmen auf das Thema, nachspielen der Szenen und gemeinsames Reflektieren des Erlebten, das sind die Inhalte der kostenfreien Vor- und Nachbereitungen an den Schulen. Wir wollen die Lust auf Kreativität wecken.

Patenklassen begleiten die Produktionen der JungenMet

Ein weiteres Ziel der jungenMet ist die enge Zusammenarbeit mit SchülerInnen aus sogenannten „Brennpunktschulen“. Jeweils eine Schulklasse begleitet die Produktionen und das Ensemble von der Entwicklung des Stückes bis zur Premiere. Zeitgleich entwickeln sie gemeinsam mit der Theaterpädagogin und den Künstlern eine eigene Produktion, die sie dann auf der Bühne des Theaters vorstellen. Dieses Projekt wird ebenfalls von der Emanuel Stiftung unterstützt.

Die Erfahrung aus einem zweijährigen Modellprojekt des Theater Pfütze zeigt deutlich, wie gemeinsames Theatererleben und eigenes Schauspiel die Klassengemeinschaft stärkt, und jeden einzelnen Schüler dabei unterstützt soziale und persönliche Kompetenzen zu entwickeln. Gleichzeitig machen die unterschiedlichen Formen der Auseinandersetzung mit dem Schauspiel und der Musik die unterschiedlichen Facetten der Kunst deutlich – für den Kunstkonsumenten und den Akteur.

In den Projektklassen haben alle Schüler einen Schulabschluss geschafft und die Gewaltbereitschaft hat nachgelassen.

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