Emanuel Wöhrl Stiftung

Grußwort Einweihung Außenspielanlage im Kindergarten Regenbogen

Grußwort Einweihung Außenspielanlage im Kindergarten Regenbogen
Am 22.10.2011 um 13 Uhr, Gebersdorferstr. 163, 90449 Nürnberg

Sehr geehrte Damen und Herren; lieber Herr Dr. Wiske, liebe Eltern und natürlich liebe Kinder,

ich freue mich heute bei Euch sein zu dürfen.
Und ich spreche heute nicht als Politikerin, sondern als Vertreterin der Emanuel Wöhrl Stiftung und als Mutter.

• Als meine Familie und ich nach dem Tod meines Sohnes Emanuel die Stiftung gegründet haben, war uns eines klar: wir wollen damit Kindern in Nürnberg und der Region und auch weltweit helfen. Unser erstes großes Projekt war nach dem Tusnami im Pazifik die erste Hilfe und diverse Anschlussprojekte in Sri Lanka. Danach folgten das Emanuel Center in Kenia und der Bau einer Schule in Nepal. Aber auch hier in Franken waren wir aktiv. So haben wir alle Nürnberger Kindergärten mit selbstentwickelten Technikkästen ausgestattet, um die Kinder schon im frühsten Alter spielerisch an die Technik heranzuführen. Auch Projekte für Integration unterstützen wir seit Jahren. Unser nächstes großes Projekt ist eine Kooperation mit dem Theater Pfütze. Zusammen entwickeln wir eine Kinderoper (jungeMET), damit Kinder zusammen mit ihren Eltern kulturelle Erlebnisse erfahren dürfen. Für bedürftige Familien wird der Eintritt komplett kostenlos sein.

• Sie sehen also, meine Stiftung unterstützt die unterschiedlichsten Projekte. Alle haben aber gemeinsam, dass sie sich um Kinder drehen. Und deshalb passte Ihre Anfrage auch sehr gut zu unseren Aktivitäten. In diesem Zusammenhang möchte ich Herrn Dr. Wiske danken, der den Kindergarten sehr charmant, kompetent und nachdrücklich vertreten hat, sodass wir gar nicht anders konnten als Euch zu unterstützen. Ich glaube, dies ist einen Applaus wert.

• Der Kindergarten Regenbogen ist über 40 Jahre alt und über 50 Kinder finden hier- in sehr schönem Ambiente- ein Zuhause – tagsüber! Dafür dass es unseren Kleinsten gut geht, sorgen die Leiterin Frau Rutz und ihr Team – herzlichen Dank an Sie alle!

• Die Spielanlage hier war seit Jahren renovierungs- bzw. sanierungsbedürftig. Allerdings scheiterte eine Erneuerung bisher immer an der Problematik fehlender Finanzmittel, da der Träger momentan den Neubau des Gemeindehauses stemmen muss, sind die Finanz-Ressourcen sehr strapaziert. Aber dann haben Sie alle herzhaft angepackt und die Sache selbst in die Hand genommen – und was daraus geworden ist, dürfen wir heute bestaunen.

• Wegen der extrem hohen Sicherheitsanforderungen sind neue gewerbliche Spielanlagen sehr teuer; halten dafür aber mindestens 15 Jahre. Hier entstand also eine Spielanlage für viele Jahrgänge.

• Der neue Elternbeirat hat in Eigenregie und Absprache mit den Verantwortlichen Angebote eingeholt, Sponsoren und Unterstützer gewonnen, Auftragsvergabe durchgeführt und viele Stunden ehrenamtliche Mithilfe geleistet – vielen Dank für Ihr Engagement! Ich war selbst jahrelang im Elternbeirat in der Schule meiner Söhne und weiß nur zu gut, wie mühselig und anstrengend die Arbeit in solchen Gremien sein kann. Aber eben auch, welch tolle Glücksmomente man bekommt, wenn man gemeinsam etwas verwirklichen kann.

• Auch bedanken möchte ich mich bei dem regional ansässigen Unternehmen „Seifert Kinderspielgeräte“ aus Schwabach (Herr Robert Seifert) für die tolle Arbeit.

• Und natürlich beim Träger des Kindergarten, der das Projekt von Anfang an unterstützt hat – eine Tatsache, die alles andere als selbstverständlich ist.

• Jetzt gibt es hier einen neuen Achteck-Kletterturm als Baumhaus mit diversen Auf- und Abgängen, Sandspielanlage mit Aufzug; neue Doppelschaukel und vieles mehr – werde das alles gleich noch ausprobieren!

• Ich habe gehört, für die Kinder war die Bauphase das „ganz große Kino“ mit LKWs, Baggern, Gabelstaplern und was es da noch so für tolle Gefährte gibt.

• Liebe Eltern und Verantwortlichen, Sie haben Ihren Kindern heute etwas beigebracht, was kein pädagogisches Modell erreichen könnte: Sie haben Ihren Ankündigungen Taten folgen lassen. Ihre Kinder wissen jetzt: Auf Träume sollte man nicht warten, man sollte auf sie hinarbeiten.

• Mit diesem Grundsatz im Hinterkopf wünsche ich all Ihren Kindern eine fantastische Zukunft, den Eltern noch viel Freude mit Ihren Kleinen und Ihnen allen einen schöne Einweihungsfeier.

Danke!

Emanuel Stiftung von Dagmar Wöhrl beim Kindergarten Regenbogen. Dr. Lutz Wiske, Vorsitzender des Elternbeirats, Dagmar Wöhrl und PfarrerJohannes Scholl

Emanuel Stiftung von Dagmar Wöhrl beim Kindergarten Regenbogen. Dr. Lutz Wiske, Vorsitzender des Elternbeirats, Dagmar Wöhrl und PfarrerJohannes Scholl

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