Emanuel Wöhrl Stiftung

„Der starke Wanja“ eröffnet neue Sparte des Stadttheaters

Am 24. Februar berichtete die Nürnberger Zeitung über die Eröffnung der jungenMET, der neuen Sparte des Stadtheaters Fürth.
Quelle: NZ  www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/

 

Die Bauern rackern sich den lieben langen Tag ab, nur Wanja liegt faul in der Sonne. Doch ein weiser Mann erkennt: Die Schlafmütze wird groß herauskommen und als Zar herrschen. Tatsächlich: Nach sieben Jahren hinterm Ofen entwickelt der Faulpelz Bärenkräfte und zieht als „der starke Wanja“ in die Welt, um Riesen und Hexen Mores zu lehren.
Na warte nur, du böse Hexe Baba Jaga, jetzt kommt Wanja und gibt dir eins auf die Glocke!

Wenn die Kinderoper „Der starke Wanja“ am 3. März in Fürth ihre Uraufführung feiert, dann handelt es sich hierbei nicht nur um eine musikalische Umsetzung des Kinderbuchs von Otfried Preussler – sie markiert zugleich den Startschuss für eine neue Sparte des Stadttheaters Fürth, die bayernweit ihresgleichen sucht: die Eröffnung einer neuen Sparte, des „zeitgenössischen Musiktheaters für junge Menschen“.

Dieses Musiktheater namens „junge MET“ ist eine Kooperation zwischen dem Stadttheater Fürth und dem Kindertheater Pfütze unter tätiger Mitwirkung von Dagmar Wöhrl. Damit Wanja nicht alleine auf der Rampe steht, glänzen beide Theater am Wochenende darauf (9. – 11. März) mit drei weiteren musikalischen Pfütze-Produktionen, die somit den Grundstein der neuen Sparte legen.

Wenn Kinder erstmals die Oper besuchen, dann handelt es sich entweder um „Hänsel und Gretel“ oder um kindgerechte Portionierungen großer Opern wie der „Zauberflöte“. In den meisten Fällen jedenfalls um einmalige Besuche. Die „junge MET“ soll hingegen Kinder, Eltern und Lehrer gemeinsam ansprechen; es soll laut Dagmar Wöhrl „Kunst und Kreativität bei den Kindern wecken, gerade bei sozial schwachen Familien“.

Martin Zels, künstlerischer und musikalischer Leiter der „Pfütze“ erläutert sein Programm: Die Musik soll nicht das Medium sein, dem sich alle anderen Künste unterordnen, sondern sich mit den Ideen der anderen verbinden. „Dann entsteht etwas, was ich als Kind verfolgen kann, eine lebendige Einladung an die Welt des Kindes.“

Den kompletten Artikel finden Sie auf www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/

 

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